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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Michael Bunger Krane

Nachstehende Bedingungen gelten für alle Angebote und Verkäufe von gebrauchten Nutzfahrzeugen, Baumaschinen und deren Teile von dem

Verkäufer an den Käufer.

I.

Preise

Die Preise verstehen sich ab Standort rein netto, wenn nicht anders angegeben. Die Überführungskosten sowie alle sonstigen Auslagen und Spesen, auch etwaige Zollkosten gehen zu Lasten des Käufers. Umsatzsteuererhöhungen während einer vereinbarten Lieferfrist von nicht mehr als 4 Monaten gehen jedoch bei fehlender individueller Vereinbarung zu Lasten des Verkäufers, wenn der Käufer nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist. Anbringungskosten für vom Käufer gewünschtes Zubehör oder Kosten für vom Käufer gewünschte Umbauten gehen zu seinen Lasten, soweit keine andere Vereinbarung erfolgt ist.

II.

Zahlungsbedingungen / Zahlungsverzug

I Vermögensverschlechterung

1. Die Zahlungen sind in bar an dem Sitz des Verkäufers und nur an diesen selbst zu leisten. Dieser ist nicht verpflichtet Wechsel, Schecks oder Kupons in Zahlung zu nehmen. Nimmt er solche dennoch an, so geschieht dies nur zahlungshalber unter Vorbehalt bis zur Erfüllung.

1.1. Die Möglichkeit einer Reservierung eines gebrauchten Nutzfahrzeuges, einer Baumaschine und/oder deren Teile besteht nur dann, wenn der Käufer eine Anzahlung von mindestens 10% des Verkaufswertes an den Verkäufer leistet. Die Reservierung ist erst ab Eingang der Anzahlung für 10 Tage möglich. Die Anzahlung verfällt bei Ablauf der Reservierungspflicht, wenn der Verkäufer nichts Gegenteiliges schriftlich erklärt.

2. Teilzahlungen gelten als zuerst für die ältesten Fälligkeiten geleistet.

3. Die Verzugszinsen betragen 2 % über dem Diskontsatz der Deutschen Bundesbank, mindestens aber 6%, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer. Sie sind höher oder niedriger anzusetzen, wenn der Verkäufer eine Belastung mit einem höheren Zinssatz oder der Käufer eine geringere Belastung nachweist. Dem Verkäufer steht es frei, einen darüber hinausgehenden Verzugsschaden geltend zu machen.

4.1. Kommt der ins Handelsregister eingetragene Käufer mit einer Rate acht Tage in Verzug, oder stellt er seine Zahlungen ein oder wird über sein Vermögen das gerichtliche Vergleichsverfahren oder der Konkurs eröffnet, so wird der gesamte Rest des Kaufpreises, auch soweit Wechsel auf ihn gegeben sind, sofort fällig. Darüber hinaus ist in diesen Fällen der Verkäufer berechtigt, ohne vom Vertrag zurückzutreten, die Kaufsachen auf Grund seines Eigentumsvorbehalts zurückzufordern und bis zur Zahlung des restlichen Kaufpreises in seinem Besitz zu behalten.

4.2. Ist der nicht in das Handelsregister eingetragen Käufer mit zwei aufeinander folgenden Raten ganz oder teilweise im Verzug und beträgt die geschuldete Summe mind. den zehnten Teil des reinen Kaufpreises, so wird der ganze Restkaufpreis - ohne Rücksicht auf die Fälligkeit etwaiger Wechsel - sofort fällig.

5. Kommt der Käufer (bei Vereinbarung von Teilzahlung mit mind. zwei aufeinander folgenden Raten) in Zahlungsverzug, so kann der Verkäufer - unbeschadet seiner sonstigen Rechte aus Abschnitt VIII - nach Setzung einer angemessenen Nachfrist - sofern diese nicht ausnahmsweise rechtlich entbehrlich ist - ohne Erfordernis einer Ablehnungsanordnung vom Vertrag zurücktreten oder Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen. 6. Das Rücktrittsrecht steht dem Verkäufer unbeschadet des Rechts aus § 321 BGB auch zu, wenn der Käufer einen Wechsel oder Scheck nicht einlöst, es sei denn, der Käufer leistet sofort Sicherheit durch selbstschuldnerische unwiderrufliche Bürgschaft einer deutschen Großbank, Volksbank oder öffentlichen Sparkassen. In gleicher Weise ist der Verkäufer zum Rücktritt berechtigt, wenn ein Wechsel oder Scheck des Käufers außerhalb des vorliegenden Geschäfts zu Protest geht, ohne Rücksicht darauf, ob eine Lieferfrist vereinbart wurde. Zum sofortigen Rücktritt ist der Verkäufer ferner bei jedem erheblichen vertragswidrigen Verhalten des Käufers berechtigt.

7. Kann der Verkäufer Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, so ist er berechtigt, den Kaufgegenstand anderweitig zu veräußern und den Differenzschaden geltend zu machen. Er kann dabei - unbeschadet der Möglichkeit konkreter Schadensberechnung - 20 % des Verkaufspreises als entgangenen Gewinn ohne weiteren Nachweis fordern, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob eine Lieferfrist vereinbart wurde. Wird pauschalierter Schadensersatz verlangt, so darf der Käufer den Nachweis führen, ein konkreter Schaden sei überhaupt nicht entstanden oder sei wesentlich niedriger als die Pauschale.

Seite 2.

III.

Aufrechnung / Zurückbehaltung

1. Gegen die Ansprüche des Verkäufers kann der Käufer nur dann aufrechnen, wenn seine Gegenforderung unbestritten oder entscheidungsreif ist oder ein rechtskräftiger Titel vorliegt.

2. Dieselbe Regelung gilt für ein vom Käufer geltend gemachtes Zurückbehaltungsrecht,

2.1. sofern Anspruch und Gegenanspruch nicht auf demselben Vertragsverhältnis beruhen,

2.2. soweit der Käufer sich auf ein kaufmännisches Zurückbehaltungsrecht beruft.

IV.

Eigentumsvorbehalt / Sicherungsübereignung

1. Alle Kaufsachen bleiben bis zur vollständigen Abdeckung sämtlicher aus diesem Auftrag entstandenen Verbindlichkeiten Eigentum des Verkäufers.

Der Eigentumsvorbehalt gilt auch für alle Forderungen, die im Zusammenhang mit der Kaufsache entstehen, insbesondere Forderungen aus Reparaturen, Ersatzteil-, Zubehör- und Betriebsstofflieferungen, Einstell- und Versicherungskosten. Der Eigentumsvorbehalt geht nicht unter, wenn die zu sichernden Forderungen zusammen in eine laufende Rechnung aufgenommen werden; eine Anerkennung des Restsaldos ist in diesem Falle wirkungslos, es sei denn, dass der Verkäufer ausdrücklich auf die getrennte Behandlung der Forderungen verzichtet hat. Für bisher gekaufte Fahrzeuge, Baumaschinen, Geräte und Fahrzeugteile bleibt dieses Eigentumsrecht für den Verkäufer als Anschlussübereignung noch so lange bestehen, bis auch die auf den Vorseiten verzeichneten Kaufsachen restlos mit allen Nebenkosten bezahlt sind.

2. Solange der Eigentumsvorbehalt besteht, ist eine Veräußerung, Verpfändung, Sicherungsübereignung, Vermietung oder anderweitige Überlassung des Fahrzeugs bzw. der Kaufsache ohne schriftliche Zustimmung des Verkäufers unzulässig. Dieser bedürfen auch Fahrten außerhalb der Bundesrepublik. Ist der Käufer Im Auftrag als gewerblicher Vermieter bezeichnet, bedarf er zur üblichen Vermietung keiner besonderen Zustimmung.

Dem Verkäufer steht während der Dauer des Eigentums das alleinige Recht zum Besitz des Kraftfahrzeuges- bzw. Anhängerbriefes zu. Der Käufer ist verpflichtet, bei der Zulassungsstelle schriftlich zu beantragen, dass der KFZ- bzw. Anhängerbrief dem Verkäufer ausgehändigt wird.

Wird das verkaufte Fahrzeug bzw. die Kaufsache von dritter Seite irgendwie in Anspruch genommen, insbesondere gepfändete, so ist der Käufer verpflichtet, dem Verkäufer hiervon unverzüglich Mitteilung unter Beifügung des Pfändungsprotokolls zu machen. Das gleiche gilt, wenn eine Reparaturwerkstatt das Pfandrecht gem. § 647 BGB ausübt. Alle zur Beseitigung von Pfändungen sowie zur Wiederherbeischaffung des Fahrzeuges bzw. der Kaufsache aufgewendeten Gerichts- oder außergerichtlichen Kosten hat der Käufer zu erstatten.

Während der Dauer des Eigentumsvorbehalts ist das Fahrzeug bzw. die Kaufsache auf Verlangen des Verkäufers vom Käufer Vollkasko zu versichern mit der Maßgabe, dass die Rechte aus der Kaskoversicherung dem Verkäufer zustehen. Der Verkäufer ist berechtigt, die Versicherung von sich aus auf Kosten des Käufers zu veranlassen, die Prämienbeiträge zu verauslagen und dem Käufer in Rechnung zu stellen. Spesen, Versicherungsbeiträge usw. gelten als Teile des Kaufpreises. Die Versicherungsleistungen sind in vollem Umfange für die Wiederinstandsetzung des gekauften Fahrzeugs bzw. der Kaufsache zu verwenden. Im Totalschadensfalle sind die Versicherungsleistungen zur Tilgung der Forderung des Verkäufers zu verwenden; der etwaige Mehrbetrag steht dem Käufer zu. Reicht die Versicherungsleistung nicht aus, um den Schaden des Fahrzeuges bzw. der Kaufsache zu beheben, so steht dem Verkäufer für seine etwaige Reparaturrestforderung bis zu deren Bezahlung ein Zurückbehaltungsrecht am Kraftfahrzeug- bzw. Anhängerbrief zu.

Der Käufer hat die Pflicht, während der Dauer des Eigentumsvorbehalts das Fahrzeug bzw. die Kaufsache in ordnungsgemäßen Zustand zu halten und erforderlich werdende Reparaturen sofort ausführen zu lassen.

Wird der Kauf des Fahrzeugs durch einen Dritten finanziert, so tritt hiermit der Käufer im Voraus sämtliche ihm gegen den Dritten zustehende Ansprache in Bezug auf das Eigentum an dem Fahrzeug bzw. Kaufsache an den Händler ab. Das Eigentum geht erst dann von dem Verkäufer auf den Käufer über, wenn die Voraussetzungen vorliegen, nach denen auf Grund der in diesem Abschnitt (VIII.) enthaltenen Bestimmungen der Eigentumsvorbehalt des Verkäufers erlischt

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